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Analyse der Exposition eines Sonatenhauptsatzes, Klaviersatz
01 |
Tonart bestimmen |
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Vorzeichen und Tonart bestimmen
Vorzeichen (Kreuz und B) am Anfang des Stückes mit dem Grundton vergleichen
Einige Harmonien am Anfang des Stückes bestimmen (I und V müssen vorkommen)
Abklären ob das Stück eventuell in Moll steht (Parallele Tonart) |
02 |
Hauptabschnitte finden
Die Exposition dauert bis zum Doppelstrich (Wiederholungspunkte)
Das erste Thema (Tonika) ist meist länger als das zweite Thema |
03 |
Beim Zuhören entscheiden wann das erste Thema musikalisch abgeschlossen ist
manchmal wird das erste Thema auch einfach nochmals wiederholt (etwas verändert) |
04 |
Beim Zuhören entscheiden wann etwas Neues (Überleitung) kommt
Die Überleitung enthält andere, neueMotive, oft Tonleitern oder leichtere Figuren
Die Überleitung enthält die Modulation zur Dominante (Vorzeichen markieren)
Die Modulation kann früher oder auch sehr spät kommen
Die Modulation wird oft mit einer Kadenz abgeschlossen
Kadenzen sind der Abschluss eines musikalischen Abschnittes, fallende Oktave oder Akordfolgen |
05 |
Das zweite Thema (Dominante oder Parallele) hat oft einen etwas anderen Charakter
Charakter des Themas mit Worten beschreiben
Die Tonart des Themas harmonisch beweisen (I und V der neuen Tonart)
Dazu Kästchen in der Begleitung machen (untere Linie) |
06 |
Die Überleitung zur Schlussgruppe und die Schlussgruppe sind nicht einfach zu trennen
Man kann hier auch unterschiedlicher Meinung sein
Die Schlussgruppe besteht aus einem oder mehreren schlussbildenden Abschnitten
Nach Gehör und nach Notenbild entscheiden
Wenn möglich solche Abschnitte markieren und beschreiben |
07 |
Themenanalyse im Detail
Themen als Ganzes betrachten
Themen formal analysieren: Abschnitte, Wiederholungen, Variationen, Sequenzen
Eventuell Formel erarbeiten, z.B. AB AC AB’ oder ähnlich
Themen in Motive unterteilen (Dreiklänge, Tonleitern, Kombinationen, Intervalle)
Motive genau markieren und beschreiben, eventuell herausschreiben
Themen vergleichen, Charaktere in Worte fassen |
08 |
Persönlicher Gesamteindruck
Am Schluss der Analyse soll ein persönlicher Gesamteindruck stehen, der wenn möglich die Ergebnisse der Analyse miteinbeziehen soll |
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