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Molltonleitern
Tonleitern sind eine Aneinanderreihung nebeneinanderliegender Töne, zu historischen Zeiten aus 4 bis 6 heute aus 7 verschiedenen Tönen bestehend. Der musikalische Charakter einer Tonleiter wird durch die Abfolge der Abstände zwischen den Tonleiterschritten bestimmt. Der unterste Ton einer Tonleiter heisst Grundton, die Tonleiter erstreckt sich bis zum nächsten gleichnamigen Ton (z.B von c bis c oder von d bis d) der eine Oktave (also acht Töne) höher liegt. Zwischen den acht Tönen der Tonleiter liegen 7 Tonleiterschritte, deren 5 sind Ganztonschritte und 2 sind Halbtonschritte. Die Position dieser Halbtonschritte macht, wie oben gesagt, den Charakter einer Tonleiter aus. Zusammen umfasst die Tonleiter 12 Halbtöne, also eine Oktave. Grundsätzlich sind viele verschiedene Kombinationen von Halb-und Ganztönen denkbar, früher benutzte man noch die sogenannten Kirchentonleitern, wir beschränken uns hier auf die zwei wichtigsten: Dur und Moll. Die beiden Begriffe kommen aus dem lateinischen und bezeichneten früher zwei Sechstongruppen, sogenannte Hexachorde: Hexachordum durum (hart) und Hexachordum molle (weich). Über hart und weich liesse sich natürlich lange diskutieren, wir empfinden heute eher fröhlich (Dur) und traurig (Moll). Eine Durtonleiter hat die Halbtonschritte 3-4 und 7-8, die Molltonleiter 2-3 und 5-6. Die verschiedenen Molltonleitern (harmonisches und melodisches Moll) werden an anderer Stelle beschrieben. Hier die Molltonleiter a-moll mit ausschliesslich weissen Tasten, die Halbtonschritte sind rot markiert:
ebenfalls im Notenbild mit Vorzeichen b am Anfang der Linie
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| last update: 07.09.2011 | © Fachschaft Musik 2007-11 Website: Christian Meldau / Roland Meier |
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